Boccaccio
Regie: Herbert Maisch
An den gewagten Novellen des noch unbekannten Dichters Giovanni Boccaccio scheiden sich die Geister oder vielmehr: die Geschlechter im italienischen Örtchen Ferrara. Während die Frauen die Texte voller Entzücken lesen, sind die Männer über Boccaccios Dichtungen schlichtweg empört. Eines Abends hat der Herzog Cesare ein Rendezvous mit der Frau des Verlegers Calandrino. Als Calandrino unerwartet nach Hause kommt, kann Cesare in letzter Sekunde unerkannt entkommen. Aber das nützt ihm nichts, denn in Boccaccios nächster Novelle werden Cesares Abenteuer detailliert geschildert. Da niemand den mysteriösen Schriftsteller kennt, wird kurzerhand Calandrino ins Gefängnis gesteckt, denn schließlich ist…
Kritiken
Noch niemand hat über Boccaccio geschrieben. Sei die erste Person.
Besetzung
Willy Fritsch
Petruccio, Stadtschreiber
Heli Finkenzeller
Fiametta, Petruccios Frau
Albrecht Schoenhals
Cesare d’ Este, Herzog von Ferrara
Gina Falckenberg
Francesca, seine Frau
Paul Kemp
Verleger Calandrino
Fita Benkhoff
Bianca, seine Frau
Albert Florath
Bartolomeo, Hauptmann
Ernst Waldow
Ricco, Vertrauter des Herzogs
👤
Vilma Bekendorf
Gesellschafterin der Herzogin
👤
Tina Eilers
Pia, seine Frau
Hans Hermann Schaufuß
Der Oberrichter
Helmut Weiss
Geronimo, ein Kleiderhändler
👤
Rudolf Biebrach
Mann, der Boccaccio zu erkennen glaubt
Horst Birr
Geselle bei Calandrino
👤
Jac Diehl
Arbeiter in der Druckerei
👤
Anita Düwell
Frau, die Boccaccio zu erkennen glaubt